Hier informieren wir Sie über Aktuelles aus Rechtsprechung und aus unserer Kanzlei:

Geblitz! Was nun - was tun? Kostenfreie Ersteinschätzung

Geblitz? Was tun? Anwaltliche Hilfe.
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Zu unserem Tagesgeschäft gehört die Anfragen von Mandanten im so genannten Ordnungswidrigkeitenrecht.

Das sind Anfragen insbesondere aus dem Bereich von Geschwindigkeitsverstößen und Rotlichtverstößen.

 

In jüngster Zeit gibt es für diese Rechtsbereiche immer mehr "Dienste" im Internet, welche hier den Betroffenen zur Seite stehen wollen.

 

Aber was unterscheidet eigentlich eine anwaltliche Dienstleistung von diesen Internet-Angeboten?

Vieles!

Zunächst bearbeiten bei uns stets echte Menschen Ihren Fall und keine Algorithmen oder Datenbank-Programme.

Unsere Anwälte verfügen über jahrzehntelange Erfahrung in diesen Rechtsbereichen. Die Anwälte kennen insbesondere auch die örtlichen Besonderheiten UND auch die "Eigenarten" der örtlichen Gerichte im Rahmen der Rechtsprechung.

Außerdem sind Ihre Daten bei uns sicher und unterliegen stets der anwaltlichen Verschwiegenheit. Sie müssen Ihre Daten und Unterlagen nicht irgendwelchen Internet-Portalen anvertrauen oder Formulare ausfüllen, bei denen Sie schließlich nie wissen können, wo Ihre Daten landen und von wem diese letztendlich verarbeitet werden.

Vertrauen ist gut - Anwalt ist besser!

 

Im Ordnungswidrigkeiten-Bereich bieten wir unseren Mandanten stets eine kostenlose Ersteinschätzung für die weiteren Erfolgsaussichten an.

 

 

Rücktritt vom Immobilienkaufvertrag bei Schädlingsbefall

Schädlingsbefall und Rücktritt vom Kaufvertrag
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Immobilien werden in der Regel unter Ausschluss der Gewährleistung verkauft.

Das bedeutet, dass der Käufer eines Hauses grundsätzlich keine Möglichkeit hat, wegen bestehender Mängel an der Immobilie gegen den Verkäufer vorzugehen.

 

Dies gilt aber nicht immer!

So hat jetzt das Oberlandesgericht Braunschweig entschieden (9 U 51/17), dass auch wenn der Verkäufer eines Hauses die Gewährleistung ausgeschlossen hat, ein erheblicher Schädlingsbefall in den Balken des Gebäudes einen Mangel darstellt, der zum Rücktritt vom Kaufvertrag berechtigt.

In dem entschiedenen Fall hatte der Verkäufer den Käufer nicht darüber aufgeklärt, dass ein massiver Schädlingsbefall seit längerer Zeit an der Immobilie bestanden hat und dies dem Verkäufer auch bekannt war.

Das Gericht hat geurteilt, dass hier dem Verkäufer auch nicht geholfen hat, dass er die Gewährleistung im Kaufvertrag ausgeschlossen hatte. Selbst der Verdacht des Käufers, dass die Balken bereits seit Jahren von Schädlingen befallen waren, befreite in diesem Fall nicht der Verkäufer davon, dem Käufer sein konkretes Wissen über das tatsächliche Bestehens des Mangels mitzuteilen.

Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2017

Nebenkosten richtig abrechnen

Alle Jahre wieder! Die leidige Nebenkostenabrechnung.

Das Jahr 2018 neigt sich langsam aber sicher dem Ende entgegen. Deshalb jetzt noch einmal der wichtige Hinweis für alle Vermieter, die für das Vorjahr, also den Abrechnungszeitraum 2017 noch keine Nebenkostenabrechnung für ihre vermieteten Objekte erstellt haben:
Alle Vermieter, die nach dem Kalenderjahr abrechnen, haben (nur) noch bis zum Jahresende Zeit, um die Abrechnung zu erstellen und diese dann ihren Mietern zuzustellen. 

Sollte dies nicht bis zum 31.12.2018 gelingen, droht jedenfalls der Ausschluss einer etwaigen Nachforderung. Deshalb sollte jetzt gehandelt werden!

 

Bei der Erstellung der Nebenkostenabrechnung werden seitens der Gerichte sehr hohe Anforderungen gestellt. Dies müssen wir anlässlich von entsprechenden Gerichtsverfahren immer wieder feststellen; diese Erfahrung gilt auch für formelle Gesichtspunkte bei der Abrechnung. 

 

Sprechen Sie uns an, wenn Sie Hilfe bei der Erstellung oder Überprüfung einer Nebenkostenabrechnung benötigen - wir helfen Ihnen gerne weiter.

Verwalter müssen sich fortbilden

Fortbildungspflicht für Verwalter einer Wohnungseigentumsanlage
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Der Gesetzgeber hat die Rechte von Wohnungseigentümer verbessert und eine Fortbildungspflicht für Verwalter einer Wohnungseigentumsanlage beschlossen.

 

Die Qualität des Verwalters ist seit je her ein entscheidendes Kriterium für die Eigentümer und Bewohner einer Wohnungseigentumsanlage, welche den Regelungen des WEG (Wohnungseigentumsgesetzes) unterliegt.

 

Ab August 2018 besteht daher die Pflicht für Verwalter einer entsprechenden Anlage, sich fortlaufend fortzubilden.

Die Details zur Fortbildung sind in der Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV) geregelt. Bis 2020 müssen Verwalter 20 Fortbildungsstunden innerhalb eines Zeitraumes von 3 Jahren  nachweisen.

Eigentümer einer Anlage sollten daher zukünftig auf die ausreichende Qualifikation ihrer Verwalter achten. Dies gilt gerade auch dann, wenn es sich um eine weiter vermietete Immobilie handelt. Hier ist ein guter Verwalter ein besonders wichtiges Kriterium dafür, dass es später zu keinen Problemen mit den Mietern kommt.

Vermüllte Wohnung - fristlose Kündigung

Fristlose Kündigung bei vermüllter Wohnung
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Eine stark vermüllte Wohnung kann zu einer fristlosen Kündigung des Mietverhältnisses führen.

Dies hat kürzlich das Amtsgericht München (Urteil vom 18.07.2018 - 416 C 5897/18) entschieden (noch nicht rkr.).

 

In dem Fall war die angemietet Wohnung extrem durch den Mieter vermüllt worden.

Diese Konstellation kommt in der Praxis leider häufiger vor als man gemeinhin annimmt - Stichwort: Messie-Syndrom.

Hier muss sich der Vermieter nicht alles gefallen lassen.  Spätestens dann, wenn sich andere Mitmieter über den Zustand der betroffenen Wohnung beschweren, weil z. B. Geruchsbelästigungen zu verzeichnen sind und/oder Feuchtigkeitsschäden auftreten und Substanzschäden an der Immobilie drohen, ist eine fristlose Kündigung des Mietverhältnisses angezeigt.